von Gisbert Schürig

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Minimal Improvisation kann als Ausgangspunkt für musikalische Expeditionen in verschiedenste Richtungen dienen, hin zu einer Fülle delikater Klangerlebnisse.

Gerade dadurch, dass sie einen sehr schlichten, klaren Rahmen schafft wird ein Reichtum an Nuancen hör- und erlebbar, der sonst möglicherweise in musikalischer Geschäftigkeit untergeht.

Hier eine Kurzbeschreibung der sechs Phasen der Minimal Improvisation, zum selber ausprobieren, experimentieren und nach Bedarf modifizieren:

1. Phase – Klangentdeckung
Einen Klang finden

2. Phase – Zusammenklang
Der eigene Klang im Zusammenklang mit allen Klängen

3. Phase – Klangfolge
Die Klänge zu einer bleibenden Reihenfolge formieren

4. Phase – Rhythmischer Zyklus
Die Klangfolge zu einem rhythmischen Pattern verfestigen

5. Phase – Variation
Das rhythmische Pattern als Ausgangspunkt für Variationen nutzen

6. Phase – Struktur
Spiel mit Kombinationen der verschiedenen Phasen

Mehr Hintergründe zur Entwicklung der Minimal Improvisation finden sich hier.

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