von Gisbert Schürig

Link to the English Version.

Hier eine kurze Etüde für Obertongesang und Gitarre, komponiert nachdem ich Akkordstrukturen in der Obertonreihe erkundet und gesungen habe. Besonders die übermäßigen Akkorde sind von diesen Erkundungen inspiriert, die haben ich lange nicht benutzt. Außerdem habe ich versucht, den modalen Aspekt, der sich durch den gleichbleibenden Grundton des Obertongesanges ergibt mit Akkorden zu kombinieren, die eine offene Tonalität nahelegen. Die Akkorde fordern die Eindeutigkeit des Gesanges heraus, lassen ihn in unterschiedlichem Licht erscheinen.

Das könnte ein Ausgangspunkt sein, um sich in Richtung eines atonalen Obertonsingens zu bewegen – das scheint natürlich ein Widerspruch zu sein, aber aus solchen Widersprüchen ergeben sich ja häufig künstlerisch reizvolle Ergebnisse…

About the Author -

Leave A Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *